Welche Fahrradgröße brauche ich?

vertical_admin Tipps & Tricks rund um´s e-Bike

Wenn es um den Kauf von einem neuen Bike geht, spielen viele Faktoren eine Rolle.

Und bei dem ganzen Zahlen-Wirwarr, welches einem auf der Reise zum richtigen Fahrrad begleitet, kann man schon mal unsicher werden.
Wir zeigen dir wie du die passende Rahmenhöhe von einem Fahrrad ungeachtet des Fahrradtyps ermitteln kannst. Es scheint wirklich alles zu geben: Bikes in den Größen XS-XL, Größen in Zentimetern und natürlich gibt es da noch die Einheit Zoll.

DIE SCHRITTLÄNGE UND NICHT DIE KÖRPERGRÖSSE IST ENTSCHEIDEND. SO MISST DU RICHTIG

Auch wenn häufig die Körpergröße als Richtwert für Bikes herangezogen wird, ist dies nur die halbe Wahrheit.
Der wichtigste Wert, um die richtige Rahmenhöhe am Bike zu ermitteln, ist die Schrittlänge. Diese findest du am besten raus, wenn du dir ein Massband sowie ein Buch oder eine Wasserwaage nimmst – am einfachsten geht das zu zweit!

  1. Hose und Schuhe ausziehen, da diese das Messergebnis verfälschen können
  2. Stell dich an eine Wand und ziehe nun die Wasserwaage oder alternativ das Buch waagerecht zwischen deinen Beinen bis WIRKLICH ! ganz nach oben
  3. Kontrolliere noch einmal, ob die Wage waagerecht ist und messe nun die Distanz vom Boden bis zur Oberkante der Waage oder des Buches
  4. Der ermittelte Wert (dieser wird immer in Zentimetern angegeben) beschreibt nun die Schrittlänge bzw. Schritthöhe und gilt als Ausgangswert für alle Fahrradtypen

Mithilfe eines Faktors kannst du nun ausrechnen, welche Fahrradgröße bzw. Rahmenhöhe du bei welchem Bike brauchst.

Beispiel:
Schrittlänge x Faktor für MTB/Rennrad/etc. (cm/Zoll) = Rahmengröße in cm oder Zoll

MOUNTAINBIKE

Faktor cm = 0,57
Faktor in Zoll = 0,22

RENNRAD

Faktor in cm = 0,66
Faktor in Zoll = 0,27

CROSS- & TREKKINGBIKE

Faktor in cm = 0,67
Faktor in Zoll = 0,26

VOLLGEFEDERTE MOUNTAINBIKES (FULLYS)

Faktor in cm = 0,57
Faktor in Zoll = 0,225

WAS IST, WENN DU BEIM BIKE ZWISCHEN ZWEI FAHRRADGRÖSSEN STEHST

Es passiert aber gar nicht so selten, dass man bei seinen Berechnungen eine Fahrradgröße angezeigt bekommt, die einen genau zwischen zwei Größen stehen lässt. Gerade wenn du einen Blick auf die Tabellen der Hersteller wirfst, wirst du feststellen, dass die Übergänge recht fließen sind.

 Folgende Tipps möchten wir dir mit auf den Weg geben:

Bei einem Mountainbike (MTB) gilt:
Du willst kurvenreich, flink fahren? Dann nimm die kleinere Größe! Legst du größeren Wert auf Laufruhe und „Komfort“ im Wald? Dann nimm eine Nummer größer!

Bei einem Rennrad und oder einem City-/Trekkingrad gilt:
Du willst sportlich sitzen und aufm dem Bike schnell von A nach B? Dann eine Nummer größer!
Du gehst es lieber gemütlich an und magst nicht so „gestreckt“ sitzen? Dann lieber eine Nummer kleiner.

Viele dieser Eigenschaften lassen sich zwar über einen längeren oder kürzeren Vorbau beeinflussen aber grundsätzlich bekommst du mit diesen Aussagen ein gutes Gefühl davon, wie sich ein größerer oder kleinerer Rahmen auf das Fahrverhalten auswirkt.